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Aquarion

Aquarion
Antiker NameAquarius
Alternativer NameAquaria
SchutzgottHermes
Motto „Cognitio - Sapientia - Humanitas“ („Knowledge - Wisdom - Humanity“)
Nationalhymnekeine
NationalfeiertagKyros Sommerfest
SystemHelios Delta
Einwohnerzahl1.403.903
Hauptstadtkeine
StaatsformDemokratie
Wichtige StädteHeim
SehenswürdigkeitenKyros Sommerfest
Pyramid Teamskeins

Kapitel 1: Eine zeitgenössische Betrachtung

1.1 Die astronomischen und symbolischen Grundlagen

Unter Hermes
Aquarion liegt im System Helios Delta, gemeinsam mit Aerilon und Canceron. Der antike Name ist Aquarius. Die Schutzgottheit ist Hermes, Bote der Götter, Herr der Reisenden, der Händler und jener, die an Grenzen leben, ohne sich einer Seite zuzuordnen. Die Wahl ist treffend. Ein Volk, das über fast viertausend Jahre hinweg weder erobert hat noch erobert wurde, das nie eine Armee stellte und nie eine brauchte, das zwischen den Imperien durchgeschlüpft ist, als hätte es seine Landkarte heimlich anders gelesen, muss sich unter den Schutz eines Gottes stellen, der zu reisen versteht und der weiß, wann man besser weitergeht.
Einwohnerzahl: ca. 1,5 Millionen. Das ist nicht wenig, verglichen mit einem Fluchtschiff. Es ist nichts, verglichen mit den Ballungsgebieten der anderen Kolonien. Die gesamte aquarische Bevölkerung passt in die Kleinstadtgürtel um Caprica City, und niemand würde das bemerken. Auf Aquarion ist diese demographische Tatsache nicht Mangel, sondern Grundbedingung. Wer weiß, dass er wenig ist, muss anders leben als wer sich für viel hält.

Der Wasserträger
Das Symbol Aquarions ist ein gebeugter Wasserträger, der einen Krug zum Teilen reicht. Die Geste ist älter als die moderne Flagge, älter als die koloniale Föderation, älter wahrscheinlich als die meisten überlieferten aquarischen Dörfer. Sie geht auf ein Ritual zurück, das in den frühen aquarischen Siedlungen geübt wurde: wer ein neues Haus baute, empfing den ersten Gast mit einem Krug Wasser aus dem eigenen Brunnen. Das Ritual ist als Praxis längst aufgegeben. Die Geste ist geblieben, im Wappen, in Skulpturen auf den Dorfplätzen, in der Sprache, in der ein Gastgeschenk sprichwörtlich Wasser heißt, auch wenn es Brot oder Strickzeug ist.

1.2 Heim und die Orte am Wasser

Heim, die Hauptstadt
Heim, die Hauptstadt Aquarions, liegt am Ende eines tiefen Fjords an der Westküste des Hauptkontinents. Die Stadt hat knapp hunderttausend Einwohner und ist damit die einzige Siedlung des Planeten, die nach Maßgabe der übrigen Kolonien als Stadt bezeichnet werden könnte. Die übrigen aquarischen Ortschaften sind Dörfer und Kleinstädte, deren größte nicht über zwanzigtausend Einwohner hinauskommen. Heim ist zugleich Verwaltungszentrum, Kulturmetropole, Hafen, Universitätsstadt und Raumhafen. Die Konzentration ist pragmatisch. Wer eine Behörde aufsuchen will, fährt nach Heim; wer studieren will, fährt nach Heim; wer einen Flug in die anderen Kolonien nehmen will, fährt nach Heim. Alle übrigen Bedürfnisse werden vor Ort geregelt, meist in den Gemeindezentren, die fast jedes aquarische Dorf besitzt.
Die Architektur Heims ist niedrig und aus Material gebaut, das vor Ort verfügbar ist: dunkles Basalt-Gestein, helles Holz aus den nördlichen Wäldern, Schindeln aus heimischem Schiefer. Die höchsten Gebäude der Stadt, die Verwaltung und das Parlament, sind drei Stockwerke hoch. Ein aquarisches Hochhaus wäre ein Widerspruch in sich: man kennt die meisten Bewohner mit dem Vornamen, warum sollte man übereinander wohnen wollen. Der Hafen von Heim ist klein, sauber und geschäftig, und die Fähren, die von dort aus in die Inselregionen abfahren, verkehren nach einem Fahrplan, der in Aquarion ungewöhnlich zuverlässig ist.

Die Dörfer und die verstreute Welt
Der eigentliche Charakter Aquarions zeigt sich nicht in Heim, sondern in den Dörfern. Die überwiegende Mehrheit der Aquarianer lebt in Ortschaften von wenigen hundert bis wenigen tausend Einwohnern, verstreut entlang der Küsten, in den Fjordarmen, auf den bewohnten Inseln und in den wenigen binnenländischen Tälern, die Landwirtschaft zulassen. Jedes dieser Dörfer ist eine kleine Welt für sich. Man kennt einander seit der Geburt. Man weiß, wer welche Großmutter hatte und wessen Onkel mit wem im Streit liegt. Man heiratet oft in Nachbardörfer ein, selten weiter. Diese Lebensform ist nicht stagnierend. Die Dörfer haben moderne Schulen, moderne Krankenhäuser, hohe Internetversorgung, gute Bibliotheken. Was fehlt, ist die Masse. Ein aquarischer Dreißigjähriger weiß, dass er vielleicht fünfzig Zeitgenossen im gleichen Alter in seinem Landstrich hat, von denen ein Drittel mit ihm zur Schule gegangen ist. Diese demographische Enge prägt die Lebensentwürfe. Man kann jemanden nicht einfach verlassen und hoffen, ihm nicht wiederzubegegnen. Man muss die Konflikte aushalten oder auswandern, und Auswandern heißt in Aquarion, den Planeten zu verlassen. Die aquarische Diaspora in den anderen Kolonien ist klein, aber sie existiert, und ihre Mitglieder kommen in der Regel zurück, zumindest zum Sterben.

1.3 Die aquarische Gesellschaft

Das Prinzip der Nachbarschaft
Die aquarische Gesellschaft funktioniert nach dem Prinzip der Nachbarschaft. Dieser Satz klingt harmlos und hat Folgen. In einem Dorf von fünfhundert Menschen ist jeder Konflikt öffentlich, jede Hilfeleistung bekannt, jeder Charakterzug dokumentiert. Man kann seine schlechte Seite nicht verstecken, man kann seine gute Seite nicht überbewerten, man muss mit dem leben, was man ist. Diese Durchsichtigkeit ist anstrengend und sie hat ihre Vorteile. Wer in einer aquarischen Gemeinschaft in Not gerät, erfährt Hilfe, bevor er darum bitten kann. Wer in einer aquarischen Gemeinschaft betrügt, wird noch Generationen später daran erinnert.
Die kulturelle Grundhaltung der Aquarianer ist eine ruhige, freundliche Liberalität. Lebensentwürfe werden weitgehend toleriert, solange sie die Nachbarschaft nicht schädigen. Religion ist persönlich. Sexualität ist Privatsache. Politische Überzeugungen werden offen, aber ohne Schärfe geäußert. Die aquarische Zurückhaltung vor Extremen hat weniger mit Überzeugung als mit Pragmatik zu tun: bei einer Bevölkerung von anderthalb Millionen kann man es sich nicht leisten, seine Nachbarn zu verfeinden, weil man keine anderen hat.

Die Kälte und das Kaffeehaus
Aquarion ist kalt. Die Winter sind lang, das Licht ist knapp, das Wetter ist launisch. Aus dieser Grundbedingung hat sich eine Kultur der inneren Räume entwickelt. Die aquarischen Häuser sind klein, gut isoliert und liebevoll eingerichtet. In den Dörfern gibt es Kaffeehäuser, die gleichzeitig als Gemeindetreff, Bibliothek, Musikzimmer und Nachrichtenstube fungieren. In Heim sind es mehrere, in kleineren Orten eines, in den kleinsten Ortschaften das Wohnzimmer einer Frau, die kochen kann und ihre Tür offen lässt. Wer an einem langen Winterabend Gesellschaft sucht, geht ins Kaffeehaus. Wer die Nachrichten des Dorfes erfahren will, geht ins Kaffeehaus. Wer musiziert, geht ins Kaffeehaus.
Die aquarische Volksmusik ist in den anderen Kolonien wenig bekannt. Sie ist leise, zurückgenommen, meist mit wenigen Instrumenten: Flöte, Fiedel, manchmal ein Akkordeon. Die Lieder handeln vom Meer, von Reise, vom Warten, vom Wiederkommen. Sie werden in den Kaffeehäusern abends gesungen, oft bis spät in die Nacht, und sie verlangen eine Form des Zuhörens, die anderen Kolonien schwerfällt. Man muss mitschwingen, nicht applaudieren. Die wenigen Aquarianer, die versucht haben, ihre Musik kommerziell in den anderen Kolonien zu vermarkten, sind daran gescheitert. Das Problem war nicht die Qualität. Das Problem war, dass sie nicht für ein Publikum gemacht ist, das klatscht.

1.4 Sprache und Literatur

Aquarion hat seine eigene Sprache bewahrt, das Aquarische, eine archaische, reich flektierte Sprache mit einer langen literarischen Tradition. Sie wird in den Dörfern und Familien als Alltagssprache gesprochen, in der Verwaltung ebenfalls verwendet und in den Schulen als Hauptsprache unterrichtet. Capricanisch ist zweite Sprache und wird von fast allen Aquarianern beherrscht, aber mit einem deutlichen Akzent, der in den anderen Kolonien als sanft und leicht melancholisch wahrgenommen wird. Der aquarische Akzent gilt kolonienweit als vertrauenswürdig, was den wenigen aquarischen Händlern, die in der interkolonialen Wirtschaft tätig sind, eine Art immaterieller Prämie einbringt. Ein aquarisches Angebot wird eher ernst genommen, und ein aquarisches Versprechen wird eher geglaubt. Die aquarische Literatur ist klein, aber von hoher Qualität. Sagen aus der Frühzeit der Besiedlung, Chroniken der Dorfgemeinschaften, Reiseliteratur von den wenigen Aquarianern, die in die anderen Kolonien gereist sind und ihre Eindrücke heimgebracht haben, moderne Lyrik von zurückhaltender Präzision. Eine eigene aquarische Gattung ist die Winterchronik, in der eine Dorfgemeinschaft ihre Ereignisse eines Jahres aufzeichnet, meist in den dunklen Monaten und meist kollektiv verfasst. Diese Chroniken werden seit Jahrhunderten geführt und bilden zusammen eine der genauesten kolonialen Gedächtnisarchive. Wenn ein Historiker wissen will, wie das Wetter in einem bestimmten aquarischen Fjord vor dreihundert Jahren war, findet er es in der Chronik des Dorfes, mit Datum.

1.5 Bildung und das Althing

Das aquarische Bildungssystem gilt als eines der besten der Kolonien, was in kolonialen Rankings selten erwähnt wird, weil Aquarion an kolonialen Rankings seltener teilnimmt. Die Schulen sind klein, die Klassen überschaubar, die Lehrer werden gut bezahlt und entsprechend respektiert. Die Universität von Heim ist die einzige des Planeten und so konzipiert, dass sie die meisten Studienwünsche der einheimischen Bevölkerung abdeckt. Wer ein spezialisiertes Fach studieren will, das Heim nicht anbietet, fährt nach Caprica oder Leonis, und Heim unterhält eigene Austauschprogramme, die diese Reisen finanzieren. Die Universität bildet keine Weltstars aus. Sie bildet Menschen aus, die zurückkommen und ihre Dörfer versorgen.
Das politische System ist seit Jahrhunderten das gleiche und wird auf Aquarion das Althing genannt. Es ist eine direkte Demokratie mit parlamentarischen Elementen: jeder Bezirk entsendet Delegierte in das zentrale Althing in Atlantia, das die Gesetze berät und beschließt. Wichtige Entscheidungen werden durch Volksabstimmung validiert, und die Beteiligung an solchen Abstimmungen liegt regelmäßig über achtzig Prozent, eine Zahl, die koloniale Politologen regelmäßig mit ungläubigem Kopfschütteln zitieren. Der Grund ist banal: auf Aquarion weiß jeder, dass seine Stimme zählt, weil es nicht so viele Stimmen gibt. Und man kennt den Kandidaten persönlich, ob man ihn wählt oder nicht.

1.6 Wirtschaft

Die aquarische Wirtschaft ist klein, spezialisiert und stabil. Die wichtigsten Sektoren sind Fischerei, Aquakultur, Forstwirtschaft und eine Reihe hochwertiger Handwerksbetriebe, die sich auf nischige Exportartikel spezialisiert haben: Strickwaren aus aquarischer Wolle, Möbel aus nordischem Holz, Spezialpapier für kolonialer Behördenverwaltung, optische Präzisionsinstrumente. Der wichtigste Exportartikel ist jedoch das Wasser. Das aquarische Gletscherwasser gilt kolonienweit als eines der reinsten und wird in kleinen Glasflaschen an die Luxusmärkte der anderen Kolonien verkauft, vor allem nach Leonis und Caprica, wo in den besseren Restaurants eine Sprudelflasche kostet, die auf Aquarion eine Wochenmiete wäre.
Dieser Wasserhandel ist für Aquarion eine ökonomische Lebensader und eine kulturelle Reibungsfläche zugleich. Die Älteren erinnern an das Ritual des Wasserteilens und bemerken, dass man das heilige Getränk nun in Flaschen verkauft. Die Jüngeren antworten, dass man die Gletscher nicht essen kann und dass das Geld, das aus den Flaschen kommt, die Dörfer am Leben erhält. Beide Seiten haben recht, und der Streit wird mit aquarischer Zurückhaltung geführt: zwei Absätze im Gemeindeblatt, ein halber Abend im Kaffeehaus, eine Einigung, die beiden Seiten halb genügt.

1.7 Das Fehlen einer Armee und der Pyramid-Platz

Aquarion hat keine eigene Armee. Nicht wenige Truppen, nicht eine symbolische Streitkraft, sondern schlicht keine. Die Verteidigung des Planeten wird im Rahmen der kolonialen Föderation von der Colonial Fleet übernommen, ein paar aquarische Freiwillige dienen dort auf Schiffen, aber eine Mobilisierung der Bevölkerung wäre verfassungsrechtlich wie praktisch unmöglich. Wer eine aquarische Armee aufstellen wollte, hätte das Problem, dass man die Bevölkerung einzeln fragen müsste, ob sie mitmachen will, und die Antwort, die man erhielte, wäre mit großer Wahrscheinlichkeit nein.
Diese Haltung ist keine ausgearbeitete pazifistische Doktrin, sondern eine kulturelle Grundbedingung. Auf einem Planeten mit anderthalb Millionen Menschen ist jeder Tote ein Verlust, der in jedem Dorf gespürt wird. Krieg ist einfach nicht rentabel, auch wenn man das Wort Rentabilität hier nicht verwenden würde. Die Aquarianer sagen stattdessen, dass man Nachbarn nicht erschießt, und meinen damit die ganze Kolonie.

Aquarion hat auch kein Pyramid-Team in der kolonialen Liga. Das liegt nicht an mangelndem Interesse, sondern an der demographischen Basis: die Spielerauswahl wäre zu klein, die Finanzierung zu schmal, das Publikum zu gering. Es gibt eine aquarische Amateurliga, in der neun Teams aus den größeren Ortschaften gegeneinander antreten, und die Spiele werden lokal mit großer Leidenschaft verfolgt. Bei internationalen Pyramid-Übertragungen haben die Aquarianer keine eigene Mannschaft, für die sie fiebern, und sie nutzen diese Freiheit, um je nach Sympathie für diese oder jene Kolonie zu halten. Traditionell wird oft Picon favorisiert, und die piconische Pyramid-Presse hat vor einigen Jahren einen bewegenden Artikel über aquarische Fans geschrieben, die in Kleinstdörfern um zwei Uhr nachts vor Radios saßen, um die Picon Panthers zu hören.

Kapitel 2: Klima und Geographie

2.1 Die kalte Welt

Aquarion ist die kälteste der bewohnten Kolonien. Die Durchschnittstemperatur in Heim liegt um mehrere Grad unter der von Boskirk, in den nördlichen Fjordregionen noch deutlich darunter. Die Winter sind lang und dunkel, mit Schneedecken, die von Ende Oktober bis Anfang April liegen, und in den hohen Breiten mit einer Polarnacht, die sechs Wochen im Jahr dauert. Die Sommer sind kurz, aber überraschend hell: die Mitternachtssonne bringt in den nördlichen Regionen Wochen, in denen die Dunkelheit nicht vollständig kommt, und die aquarischen Dörfer feiern diese Wochen mit einer Hingabe, die die Intensität der Winter widerspiegelt.
Der Planet ist geologisch aktiv. Vulkane und heiße Quellen durchziehen die Hauptlandmasse - Kyros - und haben der aquarischen Siedlung eine ihrer praktischen Besonderheiten verliehen: geothermische Heizung. Fast jedes Dorf nutzt heiße Quellen zur Beheizung seiner Gebäude und zur Warmwasserversorgung. Diese Energiequelle ist billig, zuverlässig und weitgehend unsichtbar, und sie macht Aquarion zu einer der ökologisch ausgeglichensten Kolonien. Die Gletscher, die in den Höhenzügen des Hauptkontinents und auf den großen Inseln liegen, liefern das berühmte aquarische Wasser und tragen zu einer Landschaft bei, deren Schönheit Touristen aus Leonis regelmäßig zu Gedichten inspiriert, von denen nur wenige veröffentlicht werden.

2.2 Die Regionen

Der Hauptkontinent und die Fjorde
Der Hauptkontinent Aquarions, Kyros, erstreckt sich in nord-südlicher Richtung und wird im Westen von einer langen, tief eingeschnittenen Fjordküste geprägt, an der sich die meisten Siedlungen entlangziehen. Die Fjorde sind tief, dunkel, geschützt und sind die Hauptverkehrsadern der Kolonie: wo die anderen Kolonien Autobahnen haben, hat Aquarion Fährverbindungen. Die Schiffe sind klein, die Fahrpläne genau, die Reisenden in der Regel dieselben wie beim letzten Mal. An den Fjordenden liegen die Dörfer, oft seit Jahrhunderten am selben Platz, oft in der selben Familie. Die Tempel der Fjorde sind aus Holz, schwarz geteert, mit geschwungenen Dächern, die Schneelasten tragen, und mit Glocken, die in der klaren Luft weit zu hören sind.

Das Binnenland und die heißen Quellen
Das Binnenland des Hauptkontinents ist dünner besiedelt. Hier liegen die Vulkane, die heißen Quellen, die Geysirfelder. Einige wenige Dörfer haben sich in den fruchtbareren Tälern etabliert und betreiben Landwirtschaft, soweit das Klima es erlaubt. Das Binnenland ist auch das traditionelle Gebiet der aquarischen Schafzucht, deren Wolle in den Strickwaren weiterverarbeitet wird, die als Exportartikel dienen. Ein Tourist, der Aquarion im Binnenland besucht, sieht Landschaften, die in den Reiseführern als überirdisch bezeichnet werden: dampfende Quellen in schwarzen Lavafeldern, Wasserfälle, die in tiefe Schluchten stürzen, im Winter zufrierende Lagunen, in denen die Nordlichter sich spiegeln.

Die Inseln
Aquarion verfügt über eine Reihe bewohnter Inseln vor der Westküste, von denen die größte ungefähr die Größe einer mittelgroßen capricanischen Provinz hat. Auf den Inseln leben traditionalistische Gemeinschaften, die sich noch stärker als die Festland-Aquarianer in alten Formen bewegen: ältere Dialekte, überlieferte Berufe, konservative Familienstrukturen. Die Insulaner gelten als eigenbrötlerisch, auch auf Aquarion selbst, wo Eigenbrötlerei kein seltenes Attribut ist. Die Fähren zu den Inseln verkehren im Winter mit Einschränkungen, im Sommer regulär, und in den Sturmmonaten gelegentlich gar nicht.

Die Polarregionen
Die Polarregionen sind unbewohnt, aber nicht ungenutzt. Im Nordpolgebiet liegt eine kleine Forschungsstation, die von der Universität von Atlantia unterhalten wird und die klimatische, geologische und biologische Beobachtungen durchführt. Im Sommer arbeiten dort bis zu zwanzig Wissenschaftler, im Winter überwintern drei oder vier. Die Südpolregion ist noch karger und verfügt über keine dauerhaften Installationen. Beide Gebiete sind in den aquarischen Geschichten mythisch aufgeladen: der Norden als Ort der Visionen, der Süden als Ort des Vergessens. Aquarische Kinder lernen in der Schule, dass man weder zu oft in den Norden noch zu oft in den Süden sehen soll, sondern lieber dahin, wo die anderen sind.

2.3 Die Architektur des Überwinterns

Die aquarische Architektur ist eine Architektur des Winters. Die Häuser sind kompakt, niedrig, gut isoliert, mit kleinen Fenstern im Norden und größeren im Süden. Die Wände sind dick, das Material überwiegend Holz oder Holz-Stein-Kombinationen. Die Dächer sind steil, um Schnee abzuwerfen, und mit lokalem Schiefer gedeckt. Die Türen öffnen sich nach innen, weil sich nach außen öffnende Türen im Winter mit Schnee blockiert würden.
Im Innern sind die Häuser um einen oder zwei Räume organisiert, die in den langen Monaten intensiv genutzt werden. Das Zentrum ist in der Regel die Küche, die gleichzeitig als Aufenthaltsraum dient und in der ein geothermisch gespeister Herd den ganzen Winter über warm bleibt. Daneben liegen kleine Schlafkammern, oft mit mehreren Betten pro Raum. Die Möbel sind aus hellem Holz gebaut und mit einer handwerklichen Präzision gefertigt, die den aquarischen Export beflügelt. Wer ein aquarisches Möbelstück kauft, kauft ein Werkstück. Es wird gebaut, um zweihundert Jahre zu halten, und es tut es in der Regel.
Die Gemeindehäuser der Dörfer sind die zentralen öffentlichen Bauten. Sie sind größer als die Wohnhäuser, mit einem einzigen großen Raum, in dem Versammlungen, Feste und Hochzeiten stattfinden, und mit mehreren kleineren Räumen für Büchereien, Werkstätten, Musikzimmer. Wenn ein aquarisches Dorf vor einer wichtigen Entscheidung steht, versammelt es sich im Gemeindehaus, nicht im Rathaus. Die Entscheidung, die dort fällt, gilt dann wie ein Gesetz.

Kapitel 3: Politik und Föderation

3.1 Das Althing und seine Arbeitsweise

Das Althing ist eine der ältesten noch existierenden politischen Institutionen der Kolonien. Nach aquarischer Überlieferung geht es auf die Gründungszeit der Kolonie zurück, als die verstreuten Siedler einmal im Jahr in einem zentralen Ort zusammenkamen, um Streitigkeiten zu schlichten und gemeinsame Entscheidungen zu treffen. Die Institution hat sich über die Jahrhunderte ausdifferenziert, ohne ihren Grundcharakter zu verlieren. Heute tagt das Althing fünfmal im Jahr in Heim, mit 120 Delegierten aus allen Bezirken, die in direkter Wahl bestimmt werden und kein festes Mandat ausüben: sie sind ihren Wählern rechenschaftspflichtig und können abberufen werden, was gelegentlich auch geschieht.
Die Entscheidungen des Althings werden durch Konsens gesucht, und wenn der Konsens nicht zustande kommt, durch Mehrheitsabstimmung. Wichtige Fragen werden durch Volksabstimmung validiert. Die politische Kultur ist bemerkenswert respektvoll: die Debatten sind sachlich, die Reden kurz, die persönlichen Angriffe selten. Ein Delegierter, der sich im Ton vergreift, riskiert die Wiederwahl. Die anderen Kolonien nehmen diese Institution mit einer Mischung aus Bewunderung und Verständnislosigkeit zur Kenntnis. Bewunderung, weil sie funktioniert; Verständnislosigkeit, weil niemand glauben kann, dass sie in einer größeren Kolonie auch funktionieren würde. Die Aquarianer bestreiten das nicht. Sie vermuten selbst, dass ihre Größe die Voraussetzung ihres Systems ist.

3.2 Die Rolle in der Föderation

Aquarion gehört zu den ältesten Unterzeichnern der Kolonisationsartikel und hat sich der Föderation aus einer Mischung von Pragmatismus und Überzeugung angeschlossen. Pragmatisch, weil eine Welt von anderthalb Millionen Einwohnern gegen einen cylonischen Angriff keinerlei Eigenkapazität hat und auf den Schutz der Colonial Fleet angewiesen bleibt. Überzeugt, weil die aquarische Kultur die Idee einer kolonialen Gemeinschaft grundsätzlich unterstützt: wer als Einzelplanet so klein ist, dass er auf seine Nachbarn angewiesen ist, versteht intuitiv, warum die Nachbarn sich untereinander verstehen sollten.
Die aquarische Delegation im Quorum der Zwölf ist traditionell moderat, kompromissbereit und in den großen Debatten oft als Vermittler tätig. Aquarische Delegierte haben in den letzten Jahrzehnten mehrere Kompromisse mitgestaltet, die zwischen den großen Fraktionen vermittelten. Diese Rolle ist bescheiden, aber nicht ohne Wirkung. Im Quorum tragen die Vertreter Aquarions eine Stimme, die aus einem Zwergstaat kommt und entsprechend wenig Gewicht hat, aber sie tragen sie mit einer Würde, die ihnen mehr Aufmerksamkeit einbringt als die Demographie erwarten ließe.

3.3 Die Außenwahrnehmung

In den kolonialen Medien kommt Aquarion selten vor. Es gibt wenig Sensationelles, wenig Skandale, wenig Katastrophen zu berichten. Aquarion ist die Kolonie, die in den Nachrichten nicht auftaucht, und die Aquarianer selbst betrachten dies mit einer gewissen Genugtuung. Die wenigen Male, die Aquarion in den letzten Jahrzehnten in den kolonialen Schlagzeilen war, betrafen entweder touristische Berichte über die Nordlichter oder politische Berichte über ungewöhnlich hohe Wahlbeteiligungen, die von Kommentatoren auf Caprica mit sanfter Ironie aufgenommen wurden. Die Aquarianer haben gelernt, diese Ironie nicht mehr ernst zu nehmen.
Die aquarische Diaspora in den anderen Kolonien ist gering, hochqualifiziert und überdurchschnittlich an nichtkommerziellen Berufen konzentriert: Forschung, Diplomatie, Kunst, Bibliothekswesen. Ein Aquarianer, der sein Dorf verlässt, tut dies selten aus Gier. Er tut es, weil er etwas lernen oder schaffen will, das in seiner Heimat nicht möglich ist, und er wird in den anderen Kolonien als höflich, präzise, leicht unterkühlt und seltsam vertrauenswürdig wahrgenommen. In diplomatischen Kreisen haben Aquarianer eine Reputation, die ihr Volumen übersteigt. Sie werden als Vermittler geschätzt, weil sie keine Agenda verfolgen. Sie werden als Unterhändler geschätzt, weil sie nicht lügen. Sie werden als Diplomaten geschätzt, weil sie zuhören.

Kapitel 4: Die Geschichte Aquarions

4.1 Die Besiedlung (02850–03800)

Die Überlieferungen berichten, dass der Stamm des Wasserträgers nach dem Exodus von Kobol jene kalte, wasserreiche Welt erreichte, die später seinen Namen tragen sollte. Die frühen Siedler waren wenige, die Bedingungen hart, die Überlebensrate niedrig. Die aquarische Gründungssage, überliefert in mehreren Fassungen, erzählt von einem ersten Winter, in dem die Hälfte der Ankömmlinge starb, und von einem zweiten, in dem die Überlebenden lernten, die heißen Quellen als Heizung zu nutzen. Ob diese Geschichte historisch ist oder mythisch überhöht, lässt sich nicht mehr klären. Die kulturelle Lektion, die daraus gezogen wurde, ist eindeutig: man lebt auf Aquarion, indem man sich an die Bedingungen anpasst, nicht indem man sie ändert.
Die frühe aquarische Gesellschaft war eine verstreute Siedlergemeinschaft ohne zentrale Herrschaft. Die Dörfer organisierten sich selbst, die Streitigkeiten wurden in Dorfversammlungen geschlichtet, überregionale Fragen wurden beim jährlichen Althing am sogenannten Gründungsstein bei Heim geregelt. Diese Institution hat sich, mit Modifikationen, bis heute erhalten.

4.2 Die Epoche der Unauffälligkeit (03800–04800)

Während auf Leonis Kaiserreiche entstanden, auf Virgon Monarchien sich konsolidierten, auf Caprica Handelsrepubliken florierten, geschah auf Aquarion sehr wenig, was historiographisch bemerkenswert wäre. Diese tausend Jahre werden in der aquarischen Geschichtsschreibung schlicht als „Die lange Ruhe“ bezeichnet. Die Bevölkerung wuchs langsam, die Dörfer entstanden, die Traditionen verfestigten sich, die Sprache bildete ihre heutige Form aus, das Althing entwickelte sich von einer jährlichen Versammlung zu einer permanenten Institution. Kriege fanden nicht statt. Revolutionen fanden nicht statt. Umstürze fanden nicht statt. Die aquarische Gesellschaft ging ihren Weg mit der ruhigen Beharrlichkeit einer Gesellschaft, die niemand stört.
Die Frage, warum Aquarion nie erobert wurde, wird in den kolonialen Geschichtswissenschaften gelegentlich diskutiert und fällt regelmäßig auf zwei Erklärungen zurück: erstens war das Klima unwirtlich, die Infrastruktur dünn und die Ausbeute einer Eroberung gering; zweitens gab es hier schlicht nichts, was sich zu erobern lohnte. Die großen Imperien waren zu anderen Kolonien unterwegs, wo mehr Menschen, mehr Reichtum, mehr strategische Bedeutung lockten. Aquarion wurde schlicht übersehen, und es hat gelernt, diese Unsichtbarkeit zu kultivieren. Ein aquarisches Sprichwort lautet: wer nicht auf der Karte ist, wird nicht gesucht.
Die kleinen Handelsbeziehungen, die Aquarion in dieser Epoche mit den anderen Kolonien pflegte, wurden als neutrale Dienste organisiert. Aquarische Schiffe fuhren als Postboten zwischen den Kolonien, aquarische Händler boten ihre Dienste als Vermittler an, aquarische Diplomaten, soweit es sie gab, vertraten ihre Welt und gelegentlich auch andere. Diese Rolle als Vermittler hat sich in der aquarischen Kultur verfestigt und bis heute gehalten.

4.3 Der Erste Cylonenkrieg und die Föderation (04805–04817)

Der Erste Cylonenkrieg war für Aquarion eine Erfahrung, die das sonstige Gleichgewicht der Kolonie erschütterte. Die cylonische Bedrohung traf alle Welten, und Aquarion hatte keine eigenen Verteidigungsmittel. Die aquarische Regierung des Althings beschloss nach wochenlangen Debatten, ein Kontingent von Freiwilligen in die entstehende koloniale Flotte zu entsenden, die unter gemeinsamem Kommando gegen die Cylonen kämpfen sollte. Die Zahl der aquarischen Freiwilligen war klein, aber sie war in einer Kolonie von anderthalb Millionen Einwohnern spürbar, und die Kriegsgefallenen wurden in einer Gedenkstätte in Heim namentlich verzeichnet. Diese Gedenkstätte existiert noch heute und wird jedes Jahr am Tag der Kolonisationsartikel besucht.
Die Unterzeichnung der Kolonisationsartikel 04805 und die Gründung der Vereinigten Kolonien von Kobol wurden auf Aquarion mit einer klaren Zustimmung getragen. Die Abstimmung über den Beitritt zur Föderation erfolgte per Volksentscheid und endete mit einer der höchsten Zustimmungsquoten aller Kolonien. Die Aquarianer hatten erkannt, dass die Föderation ihre Existenzgarantie war, und sie waren bereit, für diese Garantie die Einschränkungen ihrer Souveränität zu akzeptieren, die eine Mitgliedschaft mit sich brachte.

4.4 Die letzten Jahrzehnte (04817–04856)

In den Jahrzehnten nach der Unterzeichnung der Artikel nahm Aquarion seine Rolle als stiller Teilhaber der Föderation ein. Die aquarische Bevölkerung wuchs leicht, blieb aber immer unter zwei Millionen. Die Wirtschaft stabilisierte sich, der Tourismus zu den Nordlichtern wuchs, der Wasserexport entwickelte sich zu einem zuverlässigen Einkommenszweig. Die aquarischen Delegierten im Quorum der Zwölf spielten ihre Vermittlerrolle, die aquarische Universität in Heim gewann in bestimmten Forschungsbereichen koloniale Bedeutung, die aquarische Literatur fand in den letzten zwanzig Jahren vor dem Fall ein wachsendes Publikum in den anderen Kolonien. Es gab keine großen politischen Umwälzungen, keine Reformbewegungen, die das Althing revolutioniert hätten, keine Splittergruppen, die die Föderation in Frage stellten. Die aquarische Gesellschaft entwickelte sich, wie sie sich immer entwickelt hatte: langsam, vorsichtig, im Konsens, mit Blick auf die Winter, die kamen, und auf die Frühjahre, die sich anschlossen.

Epilog: Das Ende (04856)
Am 276. Tag des Jahres 4856 traf der cylonische Angriff auch Aquarion. Die Kolonie hatte nichts, was die Cylonen strategisch hätte interessieren sollen, aber die Cylonen verfolgten keine strategischen Ziele, sondern die Auslöschung. Heim wurde bombardiert, die Dörfer der Fjordregionen folgten, die Inseln wurden angegriffen, die Polarregionen wurden ignoriert. Was die erste Angriffswelle überstand, starb in den darauffolgenden Monaten an Strahlung, an Kälte, an dem Ausbleiben der Versorgungsschiffe, die im Winter die abgelegenen Dörfer belieferten. Unter den Überlebenden der Flotte sind Aquarianer selten. Die demographische Basis war zu klein, die wenigen aquarischen Schiffe, die im interkolonialen Raum unterwegs waren, konnten nur eine Handvoll retten. Man kann die aquarische Gemeinschaft in der Flotte in wenigen Dutzend Personen zählen. Sie kennen einander alle. Sie tragen dieselbe leise Sprache, dieselbe Zurückhaltung, dieselbe Art, den Winter im Bewusstsein mitzutragen, auch wenn sie in den Wohngängen der Versorgungsschiffe keinen Winter mehr erleben. Sie singen die alten Lieder, manchmal zu viert oder zu fünft, nie laut, und andere Passagiere bleiben dabei stehen und hören zu, ohne oft zu verstehen, was gesungen wird.
Was die Aquarianer in die Flotte mitbringen, ist das, was sie immer mitgebracht haben: eine Zurückhaltung, die nicht Kälte ist, eine Höflichkeit, die nicht Schwäche ist, ein Zuhören, das aus Jahrtausenden stammt, in denen es wichtiger war zu hören als zu sprechen. In den Versammlungen der Flotte, die immer wieder über die großen Fragen streiten, sitzen die Aquarianer meist hinten. Sie sprechen selten. Wenn sie sprechen, werden sie gehört, weil sie selten sprechen. Diese bescheidene Wirkung haben sie in zweitausend Jahren nicht verändert, und sie verändern sie auch jetzt nicht. Sie waren die kleinste Kolonie. Sie sind jetzt die kleinste Gemeinschaft einer Flotte, die selbst klein geworden ist. Vielleicht sind sie zum ersten Mal in ihrer Geschichte nicht peripher, sondern dem Rest wahrnehmbar nahe, einfach weil der Rest nun so klein ist wie sie.

5. Irdische Entsprechung

Farbe: Eisblau │ Dominantes Merkmal: Eis, Frost

Kurzversion:
Gletscherfjorde, heiße Quellen im ewigen Eis, und eine Bevölkerung, die so ruhig ist wie die Landschaft groß. Aquarion ist dünn besiedelt, liberal bis ins Mark, und lebt von Fischerei und Geothermie. Wer Streit sucht, ist hier falsch.

Ausführliche Notizen:
Island ist die zentrale Referenz, ergänzt durch Nordskandinavien und Grönland. Die Spannung des Planeten liegt im Kontrast: arktische Kälte neben aktiver Vulkantätigkeit, Gletscher neben Geysiren. Die Siedlungen sind wenige und zentralisiert — man lebt in kleinen, gut organisierten Städten, nicht verstreut auf dem Land. Gesellschaftlich die romantisierte nordische Sozialdemokratie: hohes Vertrauen, starke Solidarsysteme, liberale Haltung zu Geschlecht und Sexualität, pazifistisch in der Außenpolitik. Aquarion überschneidet sich hier bewusst mit Picon (das die skandinavische Moderne repräsentiert, während Aquarion eher das Urtümliche verkörpert — Sagas statt Sozialreform). Die Bevölkerung ist klein, was Aquarion politisch fast irrelevant macht — und die meisten Aquarier finden das in Ordnung so.

Inspiration:
Isländische Filme wie Hrútar (Rams) oder die Serie Trapped für die Atmosphäre von Isolation und Gemeinschaft in extremer Landschaft.

6.Charaktere von Aquarion

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